Hotel Des Todes

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Vita am Fr Apr 16, 2010 4:15 pm



Irgendwann schreckte Camille aus einem Traum auf. Ruckartig hatte sie sich aufgesetzt und atmete stoßweiße. "Nur ein Traum.",sagte sie sich selbst und stand langsam vom Bett auf. Sie sah sich um, Den schien nicht hier zu sein. Sie fragte sich wo er war und tappste währenddessen ins Badezimmer um dort eine Dusche zu nehmen.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Kaja am Fr Apr 16, 2010 4:19 pm



Als den das zimmer betrat ging die dusche an. Er stellte das früstrück für Cam aufs Bett und zog sein blut verschmiertes oberteil aus.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Vita am Fr Apr 16, 2010 4:21 pm



Sie ließ sich Zeit beim Duschen. Als sie fertig war, trocknete sie sich ab und zog sich wieder an. Cam verließ das Badezimmer und Denzel war inzwischen wieder da. Sie musterte ihn und ließ sich dann seufzent auf dem Bett, neben dem Essen nieder.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Kaja am Fr Apr 16, 2010 4:24 pm



Er sah zu ihr "Warum seufzt du?" fragte er und suchte sich ein neues Hemd aus dem schrank der vorgänger.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Vita am Fr Apr 16, 2010 4:26 pm



"Weil ich seufze.",gab Camille nur zur Antwort und began zu essen. Scheinbar wollte sie sich nicht gerade mitteilen, zumindest nannte sie Denzel nicht den Grund wieso sie seufzte. Der eigentliche Grund war wohl, das sie noch ziemlich müde war auch wenn sie geschlafen hatte. Und außerdem hatte sie keine Lust länger hier zu bleiben...

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Kaja am Fr Apr 16, 2010 4:55 pm



Er sah zum spiegel, grinste. Und Knöpfte sich das hemd zu. Aus dem spiegel aus beobachte er Cam. "Dir gefällt es hier nicht, du fühlst dich unwohl." das erkannte man sehr gut an ihrer aura.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Vita am Fr Apr 16, 2010 5:01 pm



"Ich frag mich wie du darauf kommst.",sagte sie sarkastisch. Sie gab sie nicht einmal sonderlich Mühe es sich nicht anmerken zu lassen. "Mir gefällt es hier wirklich nicht. Wie kann man sich hier denn bitte ohl fühlen?! Ich bin soetwas nicht gewohnt..."

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Kaja am Fr Apr 16, 2010 5:06 pm



Er sah zu ihr "Deine Aura ist klar und deutlich" meinte er und lehnte sich an den schrank "Wie du schon sagst, es ist gewöhnungs sache. Doch wenn es dir besser geht, können wir auch gerne zur oberwelt zurück. Mir entfliehen wirst du eh nichtmehr."

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Vita am Fr Apr 16, 2010 5:10 pm



Camille zögerte. Sie sah Denzel etwas eingeschüchtert an. Ihr war doch irgendwie klar gewesen das sie ihm nicht mehr entfliehen würde. Sie musste sich also wohl oder übel mit ihrem Schicksal abfinden.
"Lass uns zur Oberfläche gehen... bitte."

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Kaja am Fr Apr 16, 2010 5:21 pm



"dan gehen wir eben an die oberfläche" meinte er und ging áus dem zimmer, Cam folgte ihm.

~gehen~
[kommt du an]

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am Fr Mai 14, 2010 11:58 pm



"So ist mir das schon lieber", meinte Vanile lächelnd und trat ebenfalls einen Schritt näher an ihn heran. Mühelos nahm sie Nero's Schwert seiner willenlosen Hand ab und stand ihr nun Waffenlos gegenüber. Ein kleiner Augenblick, der eine große Wendung des Geschehens hervorrufen würde. Vanile musterte Nero nun genauer, jetzt wo sie für kurze Zeit gefahrenlos an ihn herantreten konnte, ohne einen Angriff befürchten zu müssen, da er während der Zeit des Zaubers willenlos Vanile gehorchen musste. Doch dafür, dass der Zauber so stark war, dauerte er nur kurze Zeit. Diese Zeit nutzte Vanile aus.
Langsam schien es ihr einzufallen, woher ihr Nero bekannt vorkam. "Jetzt weiß ich es wieder! Ich kenne dich aus meiner Kinderzeit, du warst auch eines der Kinder in diesem Dorf! Groß bist du geworden", meinte sie und ihr Lächeln, welches kurz verschwunden war, erschien wieder. "Aber... solltest du nicht eigendlich tod sein?", fragte sie etwas verwirrt. Sie dachte, sie habe alle getötet, doch anscheinend nicht alle.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am Sa Mai 15, 2010 12:39 am


Alles war irgendwie gleich... Er nahm nichts wirkliches mehr war... Sein eigener Verstand wurde unterdrückt. Alles um ihn herum war dunkel... Alles was er hörte schien denselben, dumpfen, weit entfernten Klang zu haben. Doch dass es so war merkte er erst, als der Zauber wieder schwächer wurde und er zu seinem freien Willen zurück fand. Es war, als wäre er aus einem Blackout wieder aufgewacht. Das erste was er registierte: Er hatte sein Schwert nicht mehr in der Hand. Dann bemerkte Nero wo es war. Sie hatte es in der Hand. Wie hatte sie es ihm abgenommen? War das irgendein Zauber den sie beherrschte und den er nicht kannte? Langsam verformten sich das dumpfe Gemurmel in seiner Errinnerung wieder zu klaren Worten. Er bemühte sich, seine nun aufkommende Unsicherheit nicht zu zeigen, was ihm auch sehr gut gelang. Er war ja auch nicht wirklich nervös, nur ein wenig unschlüssig, was er nun tun sollte.
"Werden wir das nicht alle? Zuerst werden wir groß, dann werden wir alt und dann sterben wir, manche früher und manche später. Das ist der Lauf der Dinge. Das ist der Weg allen Lebens. Sogesehen kann man von dir dasselbe behaupten." Sie war wirklich nicht allzu leicht wieder zu erkennen. Damals, kurz bevor das Dorf ihre Mutter tötete, war sie im Vergleich zu jetzt noch ein kleines Mädchen gewesen, recht hübsch und im Dorf überall beliebt. Dann kam jener Tag als sie wie ein Monster über das Dorf hergefallen war und in diesem Moment jegliche Menschlichkeit aus ihrem Gesicht gewichen war. Damals hatte er das wahre Wesen eines Dämonen erkannt. Sie beide hatten sich verändert. Während aus Nero der verbitterte Dämonenjäger Moon geworden war, dessen Leben ein einziger Kampf war und dessen Lächeln wohl noch nie jemand gesehen hatte, so war die Dämonin zu einer attraktiven jungen Frau herangewachsen, welche die scheinbar harmlose Seite der Dämonen nur zu gut verkörperte. Sie sah nicht wie eine Mörderin aus. Vielleicht war Nero deswegen allem gegenüber so misstrauisch. Er hatte gelernt, dass jeder Schein trügen konnte. "Ich war ebenso ein Kind dort wie du. Eigentlich sollte so ein Wiedersehen doch Grund zur Freude seien. Zu schade dass du damals das gesamte Dorf und somit jegliche Vergangenheit, die wir hatten ausradiert hast." Dann lachte er, und es hatte einen dämonischen Zug. "Ich müsste tot seien? Vielleicht hättest du mich damals ein wenig gründlicher töten sollen, dann wäre ich es jetzt vielleicht. Gerade du solltest doch wissen, was für eine unglaubliche Motivation die Rache seien kann. Wer den Willen hat und bereit ist Opfer zu bringen, kann dem Tod getrost ins Gesicht blicken und ihm sich verweigern, wenn er einen holen kommt. Wie du siehst bin ich mehr oder weniger am Leben."

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am Sa Mai 15, 2010 2:27 pm



Es kam, wie es kommen musste, der Zauber löste sich nach kurzer Zeit wieder auf. Vanile hielt Nero's Schwert fester umklammert, damit er es ihr nicht so leicht wieder abnehmen konnte. In der kurzen Zeit der Stille versuchte Vanile zu überlegen, was sie wohl besser als nächstes tun sollte. Doch da sie ihren Gegner kaum kannte, jedenfalls seine Fähigkeiten im Kampf, hatte sie keine andere Wahl, als sich spontan an die Sache zu wagen. Sie durfte auf keinen Fall zögern oder nachlassen, denn Nero würde mit Sicherheit keine Sekunde lang zögern, sie zu töten, er würde sie nicht verschonen.
"Wie süß, bist du extra gekommen, um mich zu töten?", hakte Vanile lächelnd nach. Damals waren sie noch Freunde gewesen, doch nun ging es um Leben und Tod. "Ihr kamt euch alle so gerecht vor", meinte Vanile in einem sarkastischen Tonfall und ihr Lächeln verschwand. "Tu nicht so, als wäre ich das Monster von uns beiden", fing sie an und biss kurz die Zähne zusammen. Wieder wurde sie als das Monster hingestellt. Das blutrünstige Wesen, dass ein ganzes Dorf auslöschte. Doch keiner Fragte je warum, es wurde nur das dass betrachtet und so über sie geurteilt. "Ihr wart es doch, die angefangen haben und meine Mutter ermordeten! Ihr, die ihr euch für zivilisiert haltet! Ihr denkt, ihr seid sovieles besser als wir, doch ihr mordet kaltblütig, wenn ihr etwas Fremdes nicht versteht!", warf sie ihm aufgebracht entgegen.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am Sa Mai 15, 2010 2:44 pm


"Bilde dir ja nicht zu viel ein. Glaubst du, ich hätte dich nicht schon lange gefunden, wenn ich wirklich nach dir gesucht hätte? Nein, dein Tod war mir nicht wichtig. Aber nun, da ich zufällig die Gelegenheit finde, wollte ich diese Chance nicht verstreichen lassen." Ich muss irgendwie an mein Schwert kommen dachte Nero. Nur wie. Sie hält es fest und im Nahkampf habe ich gegen sie ohne Waffe eher weniger gute Karten. Noch mal möchte ich nicht von ihren Klauen durchbohrt werden.
Kann ich einem Dämon eine Waffe mit Magie entreißen? Der Versuch könnte tödlich enden. Er durfte jetzt nichts überstürzen. "Ich habe nie behauptet, dass meine Eltern und die der anderen Kinder damals recht hatten, als sie deine Mutter hinrichteten. Um ehrlich zu seien hatte ich damals nicht mal eine Meinung darüber. Ich war noch zu jung um es wirklich zu verstehen. Mutter lies mich nicht aus dem Haus, als die Hinrichtung stattfand. Vater sprach nicht darüber. Er sagte nur, eine große Gefahr für das Dorf sei nun gebannt. Mehr wusste ich nicht und mehr verstand ich auch nicht. Ich habe nicht behauptet, dass das was damals geschah richtig war. Aber ich weis, dass deine Tat die eine Monsters war. Du hast nicht nur die Mörder deiner Mutter gerichtet, sondern das ganze Dorf. Du hast sogar mich getötet. Mich und die anderen Kinder, die wohl am wenigsten dafür konnten, für das was geschah. Vielleicht sind wir Menschen die wahren Monster, aber ihr Dämonen seid wahre Bestien. Ihr habt die Macht, zu tun und lassen was ihr wollt und ihr nutzt sie aus, ohne Rücksicht auf andere."
Neros Augen waren irgendwie kalt, keien Spur von Zorn war darin zu sehen, alles klang so sachlich und endgültig.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am Sa Mai 15, 2010 10:43 pm



Vanile schwieg und biss die Zähne zusammen. Egal wie oder wem sie es sagte, verstehen wollte sie niemand. Klar, als sie die Erwachsenen, die Mörder ihrer Mutter, umbrachte, hätte sie wirklich nicht umbedigt auch die Kinder mitumbringen sollen. Doch wie konnte man es ihr verdenken, zu jener Zeit war sie doch schließlich selber noch ein Kind. Vielleicht sogar noch jünger als einige anderen damals. Sie war ein kleines Mädchen, getrieben von Rache für den Tod ihrer Mutter.
Nero schien vielleicht nicht wütend zu sein, dafür war Vanile allerdings ziemlich aufgebracht. Sie war wütend, dass sie als Bestie bezeichnet wurde, wobei er nichtmal versuchte, ihre Lage zu verstehen. "Du hättest lieber glücklich sein sollen, dass du noch lebst...", zischte sie. "Ich dachte auch mal, ich sei ein Mensch. Bis man mir das Gegenteil zeigte... Rache kann einem schnell verborgene Fähigkeiten zeigen, nicht wahr?", fuhr sie fort und versuchte dabei ruhig zu bleiben, was sie im Moment eigendlich überhaupt nicht war. Während sie sprach hob sie langsam die freie Hand, deutlich zu erkennen, die Krallen an den Fingerspitzen. "Schon schade, dass es jetzt so enden muss", sagte sie seufzend und griff ihn an.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am Sa Mai 15, 2010 11:14 pm


Nero wartete ab. Er wusste das jeden Moment ein Angriff erfolgen konnte, erst recht jetzt, wo er sie provoziert hatte. Er versuchte, abzuschätzen, welchen Angriff sie wohl wählen würde. Mit seinem Schwert? Mit ihren Klauen? Mit Magie, sofern sie welche beherrschte? Er konnte es nicht sagen und bereitete sich deshalb nicht auf einen Konter, sondern ein Ausweichmanöver vor. Kaum merklich spannte er die Muskeln an und ging mit all seinen Sinnen in Alarmbereitschaft. Sie würde ihn nicht töten, nicht noch einmal.
"Ob das Leben etwas gutes ist deffiniert sich immer durch die Art, wie man lebt. Und das Leben das ich führe ist sicherlich kein lebenswertes. Du hast mich vielleicht nicht getötet, aber du hast mich immerhin verdammt. Glücklich war ich seit jenem Tag damals nicht mehr." Dann lachte er. "Da hast du es doch. Du dachtest du seist ein Mensch. Aber die Wut entfesselte dein wahres Wesen. Denn dein wahres Wesen IST die Wut. Die Zerstörung. Der Hass! Das haben alle Dämonen gemeinsam. Nur die wenigsten haben je etwas konstruktives verbracht, außer sie waren geknechtet. Ihr seit das Chaos!" Er machte eine kurze Pause. "Oh, ich will nicht sagen, das Chaos etwas schlechtes ist. Aber das, was ihr tut, was du getan hast, um dieses Chaos herbeizuführen, verdammt euch für immer. Und deswegen richte ich euch durch meine Klinge."
"Ja, in der Tat, der Wunsch nach Rache eröffnet einem ungeahnte Möglichkeiten." stimmte Nero verbittert zu. "Doch letztendlich... macht sie aus einem nur ein Monster."
Er hatte nicht erwartet, dass sie so offensichtlich Angreifen würde. Es war ein leichtes auszuweichen, als sie sich mit ihren Krallen auf ihn stürtze. Er tauchte unter dem Angriff hinweg, brachte sich mit einem Rückwärtssalto in Sicherheit und fluchte innerlich. Ich hasse es, aber ich habe wohl keine Wahl. "Veni ex obscurita et illustra umbra cum tuus exsecratum lucem! Adveni Aita!" Mit einem Mal spührte er wieder jene so verhasste Anwesenheit in seinem Geist die ihm sagte, das Aita da war. Er spührte jene verhasste Macht seinen Körper fluten und jenen kranken Geist seine Worte in seinen Verstand flüstern. Wie immer unterdrückte er sie, sammelte seine Macht und feuerte einen Blitzschlag auf sie ab.
"So leicht bin ich nicht zu besiegen!" kündigte er an.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am So Mai 16, 2010 12:02 am



Vanile war schnell ausgewichen. Mit den Fledermausähnlichen Flügeln war das kein Problem für sie. Am liebsten hätte sie ihm noch weitere Dinge an den Kopf geworfen, doch sie bezweifelte, dass er zuhören, geschweige denn es verstehen würde. Da jetzt sowieso kein guter Zeitpunkt für Gespräche war, belies sie es einfach dabei, obwohl sie überhaupt nicht einer Meinung mit ihm war. Ihrer Meinung nach hatte Nero in nichts Recht. Sie hätte die Leute nie umgebracht, hätte man ihre Mutter nicht ermordet, sie würde noch heute wie ein ganz normales Mädchen im Dorf leben.
Irgendwie wusste sie schon, dass das alles nicht so einfach werden würde. Erstrecht wegen dieser seltsamen Aura, bei der Vanile erst jetzt bemerkte, dass sie noch viel erdrückender wirkte. Sie wusste, sie musste jetzt gut aufpassen und durfte keinesfalls noch einmal so überstürzt handeln.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am So Mai 16, 2010 12:20 am


Neros Augen hatten ein merkwürdiges Glänzen bekommen und er wirkte mit einem Mal viel düsterer als zuvor. "Siehst du? Das ist es, was du aus mir gemacht hast. Das ist der Preis dafür, dass ich nicht gestorben bin." Ein weiterer Blitz knisterte aus seiner Hand hervor, verfehlte sein Ziel aber absichtlich. "Spühre die Macht des Zornes, den du selbst heraufbeschworen hast. Ein weiterer Blitz verfehlte Vanile nur knapp und schwirrte in ein Haus, welches sogleich Feuer fing. "Dies ist nicht mein Ende. Es ist deines!" Ein starker Blitz, diesmal präzise gezielt. Er schoss auf sie zu und... Alles wurde langsamer... Für einen Moment wich die Realität aus seinem Verstand und die Dunkelheit seines eigenen Geistes umfing ihn.
Was willst du, Aita? fragte Nero den Teufel. Was ich will? Ich will wissen wofür du meine Kraft benötigst. Ist das Mädchen zu stark für dich? Sie hat mich mit einem Trick überrumpelt und ich war unbewaffnet. Ich hatte keine andere Wahl. Menschen sind doch wirklich eine erbärmlilche Existenz. Sie bilden sich etwas auf ihre Stärke ein, aber in dem Moment wo diese nicht mehr ausreicht rufen sie wie kleine Kinder um Hilfe. Sei still! Oh, das ist aber unfreundlich, dafür dass ich dich schon mehrmal vor dem sicheren Tod gerettet habe. Aita, belass es doch einfach auf unserem Handel. Du bekommst die Seelen aller meiner Opfer und gibst mir dafür die Macht, diese Seelen zu sammeln. Überlass den Rest bitte mir und lass mich in Ruhe. Neineineineineinein. Du versteht die Bindung zischen Teufel und Vertragspartner einfach nicht. Wir sind mehr als nur Partner. Ich wohne in deiner Seele und deine Seele gehört bereits mir. Es ist nun an dir sie wieder freizukaufen. Deshalb hast du mir nichts zu befehlen. Diese Diskussion hatten wir doch schon einmal. Ja, und wir werden wieder nur aufs gleiche Ergebniss kommen. Khihihihihi... Aber gut. Dann wollen wir doch mal sehen, wie du dich schlägst. Aber sie hat eine besonders schöne Seele. Ich dulde kein Versagen...
Langsam nahm die Realität wieder ihre normale Form in seinem Kopf an. Der Blitz raßte auf Vanile zu und würde sie jeden Moment treffen.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am So Mai 16, 2010 1:00 am



Zuerst erschreckte es Vanile, was sie sah. So etwas hatte sie noch nie gesehen, was war das? Hatte das mit dieser erdrückenden Aura zu tun? Vanile sagte daraufhin nichts, da sie nicht wusste, ob sie das wirklich heraufbeschworen hatte, oder ob er selbst daran Schuld war, was er ja eigendlich war, da sie ihn ja nicht zu dem Handel gezwungen hatte. "Wie du bereits sagtest, Rache macht einen nur zu einem Monste-", fing sie an, stoppte aber noch im Wort, da plötzlich ein weiterer Blitz an ihr vorbei sauste. Er hatte sie mit Absicht verfehlt, doch er war so schnell, Vanile hätte ihm nicht ausweichen können, hätte er damit auf sie gezielt. Mit dem nächsten Angriff zielte er jedoch auf sie. Ihr blieb nichts anderes übrig, sie musste ausweichen, so schnell wie möglich.
Nur knapp konnte sie dem Blitz entwischen, jedoch konnte sie nicht verhindern, dass er sie traf. Der Blitz hatte einen ihrer Flügel erwischt. Zuvor war sie in der Luft eigendlich im Vorteil gewesen, doch nun würden ihre Flügel sie nicht mehr lange genug tragen können, denn es schmerzte schrecklich.
Verbissen versuchte Vanile den Schmerz zu verdrängen, um nicht herunter zu sinken. Doch sie durfte auch nicht zu lange warten, da Nero mit sicherheit nicht zögern wird, den nächsten Blitz nach ihr zu werfen. Also setzte sie zum Gegenschlag ein. Trotz der Wunde gelang es ihr, noch halbwegs normal in der Luft zu bleiben, und sekundenschnell auf Nero zu zufliegen. Passend nun, dass sie ihn vorhin entwaffnet hatte, denn nun konnte sie seine Waffe gegen ihn verwenden.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am So Mai 16, 2010 3:36 pm


Er hatte Vanile getroffen und scheinbar ihre Fähigkeit zu fliegen eingeschränkt. Wenn er Glück hatte würde sie sich nicht mehr lange in der Luft halten können und dann wäre Nero mit seinen Attacken über weite Distanzen definitv im Vorteil. Doch scheinbar hatte er sich zu früh gefreut. Im nächsten Moment stürzte sich Vanile, das Schwert in der Hand, auf ihn hinab. Mit einem frontalen Angriff hätte er am wenigsten gerechnet. Er versucht sich durch einen Sprung zur Seite zu retten, konnte aber noch in der Luft spühren, wie ihn das Schwert am Arm streifte. Die sichelartigen Klingen schnitten in seine Haut und das Blut strömte hervor.
Er hielt sich den schmerzenden Arm. "Gar nicht mal schlecht." Er feuerte, wenn auch relativ schlecht gezielt, eine weitere Blitzsalve auf sie ab. "Aber leider reicht es nicht aus, fürchte ich." Sein gesunder Arm schein plötzlich von den Blitzen, die er sonst abfeuerte umgeben zu sein. "Ich brauche keine Schwert um zu kämpfen." Er rannte auf Vanile zu. "Ich brauche kein Schwert um mich zu verteidigen." Er hohlte mit dem Arm aus. "Ich brauche keine Waffe um dich zu töten." Er schlug zu und alle Blitze entluden sich mit der Wucht des Schlages.
Doch er hatte es nicht gesachfft, ihre Deckung zu durchbrechen. Stattdessen hatte er lediglich das Schwert getroffen. Dieses glühte nun durch die enorme Energie, die sich darin entladen hatte. Er hörte es unangenehm zischen und roch verbranntes Fleisch. Seine Hand warf Brandblasen. Dann ein kurzes Knistern... Und die Energie wurde frei. Das Schwert gab den Überschuss an Energie wieder ab. Die Druckwelle riss Nero von den Füßen und schleuderte ihn nach hinten gegen eine Wand.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am So Mai 16, 2010 6:02 pm



"Hochmut kommt vor dem Fall", bemerkte Vanile, als Nero durch seinen eigenen Angriff zurückgeschleudert wurde. Ein praktischer Nebeneffekt, dass sie ihm seine Waffe abgenommen hatte. "Tut mir leid, aber heute werde ich nicht sterben", meinte sie. Vanile kam wieder auf dem Boden auf, ihr Flügel schmerzte immernoch schrecklich, doch wegen dieser Situation schien sie es zu schaffen, alle Gedanken daran auf ihrem Kopf zu drängen und sich nur auf den Kampf zu konzentrieren. Ich darf jetzt auf keinen Fall nachlassen..., dachte sie und tat ein paar Schritte auf Nero zu. Ihre Hände hielten immernoch sein Schwert fest umschlossen, fest entschlossen, ihn erneut anzugreifen.
Ihre Schritte jedoch waren eher langsam. Sie hätte den Moment der Wirkung des Aufpralles gut nutzen können, um ihn schnell anzugreifen, doch sie tat es nicht. Vielleicht lag es an dem bizarren Gedanken, sie würde jeden Moment jemanden töten, den sie schon vor langer Zeit eigendlich getötet hatte. Vielleicht war es aber auch nur die Vorsicht, denn wer wusste, was er noch alles für Magie beherrschte? Ein unachtsamer Augenblick könnte ihren Tod bedeuten, was die Blitze ihr mehr als deutlich gezeigt hatten.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am So Mai 16, 2010 6:35 pm


Nero lag vor der Wand gegen die er geflogen war in einem Haufen von Trümmern und Staub. Sein Kopf dröhnte und er schmeckte Blut im Mund. Als er die Augen öffnete war das einzige was er wahrnehmen konnte ein verschwommener Teppich aus Licht und Farben. Mühsam und den Schmerz in seinem ganzen Körper ignorierend kam er wieder auf die Beine. Augenblicklich wurde ihm schlecht, aber dennoch schaffte er es, sich zu konzentrieren. Er blickte nach vorne, wo er sah wie Vanile mit dem Schwert in der Hand auf ihn zu kam. "Ja, Hochmut kommt vor dem Fall." stimmte er zu. Warum zögert sie? Bin ich etwa kein Gegner, den sie als Gefahr ansieht? Naja, ihr Pech! "Aber das Zögern kommt vor dem Ende!" Er richtete beide Hände auf sie und feuerte eine gigantische Entladung ab. Der Rückstoß riss ihn erneut von den Füßen. Er sah immer noch alles zu unscharf um zu sehen, ob und wie stark er sie erwischt hatte. Mühsam wankte er in ihre Richtung.
Er gab ein wirklich schlimmes Bild ab. An seinem Gesicht lief Blut aus einer Wunde an seiner Stirn hinab, sein linker Arm baumelte wie ein totes Stück Fleisch herab und wies lange Schnittwunden auf. Seine rechte Hand war außen braun und verbrannt und er hinkte ein wenig. Er hatte seinen Gegner unterschätzt und das war der Preis den er dafür zahlte. Er konnte nur noch hoffen, dass der Angriff gerade sie getötet hatte, denn einen Kampf würde er wohl kaum sehr viel länger durchhalten.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am So Mai 16, 2010 10:26 pm



Vielleicht hätte Vanile doch so schnell wie möglich angreifen sollen, solange das noch möglich war, denn nun war das unmöglich, da Nero zum nächsten Zauber griff. Doch nun war die gewaltige Entladung zu nah an ihr dran. Selbst mit der kompletten Geschwindigkeit, die ihr ihre Flügel im Luftkampf bieten konnten, würde die dem Angriff nicht entkommen können. Es dauerte keine paar Sekunden, ehe der Angriff sie erreichte. Im Gegensatz zum vorherigen Angriff von Nero reichte das Schwert alleine dieses Mal nicht aus, den Angriff aufzuhalten. Vanile bekam den Zauber voll ab. Es schmerzte höllisch, mehr als der vergleichsweise kleine Blitz, der sie am Flügel traf. Doch es tötete sie nicht. Vielleicht war es das Schwert, dass den Angriff etwas abschwächte. Vielleicht war es aber auch nur Glück, jedenfalls überlebte sie.
Genauso wie Nero schleuderte der Angriff sie einige Meter weit, bis sie endlich wieder zum stehen kam. Jedoch hatte sie der Zauber ziemlich mitgenommen. Äußerlich sah sie jetzt kaum besser als er aus. Blut lief an ihren Armen herunter und tropfte langsam auf dem Boden.
Wenn es weiter so ging, konnte der Kampf noch lange dauern. Denn biesher schien es darauf hinaus zu laufen, dass sich die beiden als gleichstark herausstellten.

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Siel am Mo Mai 17, 2010 7:06 pm


Nero konnte langsam vor sich erkennen, dass Vanile immer noch da war. Und sie bewegte sich noch... Sie lebte noch. Er fluchte innerlich. Er hatte keine Kraft mehr für einen weiteren magischen Angriff und war unbewaffnet. Er konnte nicht noch einmal angreifen. Wenn Vanile jetzt noch in der Lage war, anzugreifen, war er verloren. Langsam hinkte er auf sie zu. "Herzlichen Glückwunsch!" hustete er ein wenig bitter. "Das wars von meiner Seite aus. Jetzt bring zu Ende, was du damals nicht geschafft hast." Er hatte die Hoffnung aufgegeben den Kampf zu überleben. Aber er würde die Gelegenheit des Todesstoßes nutzen, um sie ebenfalls zu töten. Im Nahkampf würde er vielleicht noch genug Kraft aufbringen können, wenn er Aita von den Fesseln seiner Seele löste.
Doch dann bemerkte er etwas. Genauer gesagt roch er es. Dann hörte er es. Und schließlich konnte er es auch spühren. Blut! Vanile war scheinbar ebenfalls schwer verwundet. Er konnte sich ein gequältes Grinßen abringen. "Ach so. Dazu bist du wohl nicht mehr in der Lage... Ich verstehe." Er war in wirklichkeit nicht halb so ruhig wie er sich gab. Was ihn nervös machte war nicht, dass er nicht gewonnen und Vanile immer noch gefährlich war. Was ihm Angst machte war Aita. Den der forderte eine Seele. Und da er ihm Vaniles nicht geben konnte...
Den Gedanken zu Ende zu führen wagte er nicht. Er hatte seine Seele bereits verkauft und es lag an ihm sie wieder frei zu bekommen. Und darin hatte er soeben... versagt? Er hatte nicht direkt Angst vor dem Tod oder vor Aita, oder der Hölle oder was auch immer kommen würde. Aber er hatte in diesem Leben noch nicht erreicht was er tun wollte und deshalb durfte er einfach nicht sterben. Deshalb blieb ihm nur eine Möglichkeit: Er musste sich Zeit erkaufen, sowohl vor Aita, als auch vor Vanile. Denn sie würde schneller wieder auf die Beine kommen als er, da war er sich sicher.
"Und nun? Wie es scheint kann keiner von uns den anderen besiegen. Eine Pattsituation mit zwei Verlierern. Irgendwelche Vorschläge, was wir in dieser Situation machen sollen? Ein Münze werfen?"

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Re: Hotel Des Todes

Beitrag  Thaleia am Di Mai 18, 2010 12:28 am



"Als ob ich einer Münze mein Schicksal zulege...", murmelte Vanile. Alles an ihrem Körper schmerzte. Blut tropfte von ihrem Körper herab. Sie ging wackelig ein paar Schritte in Richtung Nero. Vanile wollte einfach nicht aufgeben, sie wollte auf keinen Fall sterben, nicht heute. Ihr Zustand war mindestens so schlimm wie der von ihm. Sie fragte sich selbst, wo sie noch die Kraft hernahm, zu gehen, oder überhaupt zu stehen. Langsam schleppte sie sich zu Nero rüber, der blutend auf einigen Trümmern lag. Noch immer hatte sie sein Schwert in der Hand, es war beim gehen ziemlich praktisch, da sie sich darauf aufstützen konnte. Nur ein kleiner Schwerthieb, nur eine kleine Bewegung mit ihren Krallen, sie hätte Nero so schnell hier und jetzt töten können, doch... sie tat es nicht.
Vanile stand regungslos vor ihm und blickte auf ihn hinab. Sie konnte ihn einfach nicht töten. Einen kleinen Schlag verpasste sie ihm, doch nur damit er bewustlos wurde. "Das werde ich sicher noch bereuen...", murmelte sie und sank erschöpft auf die Knie. Die Schmerzen ließen kein bisschen nach, sie schienen sogar noch schlimmer geworden zu sein. Eine kurze, tiefe Atmung, dann zog sie Nero langsam hoch um ihn zu stützen und stand sehr wackelig auf.
Es war schon schwierig gewesen, ihren eigenen Körper zu tragen. Nero's Körper war dabei noch viel größere Last. Langsam bewegte Vanile sich vorwerts. Sie hatte das Gefühl, gar nicht voran zu kommen, als wäre sie in Zeitlupe oder ähnliches. Doch trotz der Schmerzen zerrte sie ihren Körper weiter.
Zum Glück war das Hotel nicht allzuweit entfernt, ein Problem stellten nur die schrecklich ermüdenden Treppen dar. Die ganze Last allein den Weg endlang zu schleppen führte sie schon an den Rand ihrer Grenzen. Schließlich jedoch hatte Vanile es nach einiger Weile geschafft, sich und Nero in eines der Zimmer zu hiefen, wo sie ihn erstmal auf eines der Betten legte.
Kaum hatte sie Nero losgelassen, fühlte sie sich sogleich viel leichter. Wenn auch nicht viel besser. Ihre Schmerzen wollten einfach nicht nachlassen. Es war ihr ein Rätsel, warum sie es mit ihm hier hoch geschafft hatte, ohne zusammen zu brechen. Doch noch viel mehr verwunderte sie die Tatsache, dass sie Nero gerade half. Sie wollte denjenigen retten, der sie noch vor einigen Minuten umbringen wollte.
Müde rutschte sie zu Boden. Kraft zu dem anderen Bett zu gehen hatte sie kaum mehr, sie wollte einfach nur schlafen und die Schmerzen für einen Moment lang vergessen. Auf dem Boden zu sitzen, einfach nur ans Bett angelehnt, kam ihr plötzlich so gemütlich vor. Langsam aber sicher schlief sie ein.

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